poesie
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Gedichte/Geschichten
für helena
warte geh nicht weg
bitte
lass mich nicht alleine
dann warte wenigstens auf mich
geh nicht
tränen in meinem gesicht
spiegeln
das leuchten
der sterne
die leuchtende
warum du warten sollst
weil ich dich liebe
was kann ich denn dafür du verliebst dich doch in
gorillas
sie tanzen
steig nicht in den wagen,
dein freund er ist nicht nüchtern
hey lass mich in ruhe fass mich nicht an
warte nein steig nicht in den wagen
HELENA!!!
ich öffnete die augen, und sie waren voller tränen
und erde klebte an meinem gesicht fest
ich schaute mich um,
und ich fing an noch mehr zu weinen
es war allso doch echt alles war echt
meine finger gruben löcher in die erde
und klammerten sich fest
ich war doch eben noch auf dem revier dachte ich
meine hände lösten sich
und ich legte sie auf mein gesicht
noch während dem verhör
ging der polizist raus und kam
wieder rein
das war so üblich
sie erzählten dann immer
etwas über das was der andere
erzählt hat
um einen weichzukochen
ich war mir darüber bewusst
dass egal was er mir erzählte
es sowieso gelogen sein musste
weil ich wusste dass
thomas nicht ein wort sagen würde
doch der beamte schaute mich an
und sagte in einem satz und ganz ruhig
"Deine Mutter ist bei einem Autounfall gestorben,
ich muss dich bitten die leiche zu identifizieren"
ich blieb still und schaute ihn an
"Deine Mutter ist tot, das hängt nicht mit dem anderen Fall zusammen"
er öffnete die tür
meine kollegen werden sich jetzt um dich kümmern
und erst da fing ich an zu weinen
weil mir klar wurde dass das sein ernst war
"-" doch kein wort kam aus meinem mund
ich war zu lange still gewesen
"Bitte hör auf zu schreien" sagte eine beamtin
und da merkte ich es erst selber
sie legte mir hand auf die schulter
und ich weinte nur
es dauerte nicht lange
da waren wir schon
und sie zeigten mir
"ane"
und keiner fragte mehr ob sie es ist
doch ich fing an zu reden
"wir haben den jungen nicht,
wir haben nicht angefangen
er war es, aber wir wollten nichts
sagen weil, ist doch alles scheiße,
seine freunde wären böse,
auf uns - verstehen sie
und dann würde das alles wieder
von vorne losgehen,
aber glauben würde uns das
doch eh keiner...
ich unterdrückte meine tränen
...mama,
aber wir waren es nicht,
doch ihr dürft den jungen nicht anzeigen
weil, dann war alles was wir gemacht
haben umsonst
es würde nur alles wieder von vorne losgehen,
meine mom hat doch so vielen geholfen,
sie hat meine freunde und sogar
paar von den anderen ins krankenhaus gebracht,
wenn wir nicht aussagen, dann müssen wir vielleicht
ins gefängnis weil ihr denkt,
wenn er stirbt müssen wir lebenslänglich ins
gefängnis oh gott hoffenlich ist er nicht
tot,
aber es wäre schon okay ins gefängnis
wenn es dann endlich aufhört..."
die beiden Beamten schauten mich
an, dann sagte die Beamtin:
"Wir werden das so in die akten nehmen,
wenn du das zu einem späteren zeitpunkt
nochmal wiederholen willst. Doch, wo willst
du jetzt hin, sollen wir dich nach Hause bringen"
"Welches zu Hause...?" und ich weinte wieder
"ich will zu meiner Freundin, kann ich jetzt gehen"
Die beiden beamten schauten sich an
"Ja, lassen dich denn die Eltern so spät rein"
"Ja, die mögen mich"
Sie tuschelten -da ist er heute wohl gut aufgehoben-
und ließen mich mit einem wink gehen.
Meine Freundin wohnte nicht weit weg
ich kletterte über das Tor
und zu ihrem schlafplatz zu gelangen war auch nicht allzu schwer
ich legte mich neben sie hin
und schlief ein...
"Oliv, hey Oliv,"
ich nahm die hände von meinem gesicht weg
es war thomas
"Die Polizisten haben gesagt dass du zu deiner Freundin willst
ich dacht schon ich finde dich... bei der Brücke. Hast du heute hier geschlafen - okey dumme frage, komm steh auf
lass uns gehen"
und er ließ noch sieben schwarze rosen da
für helena
"für helena" wurde am 12.07.2003 veröffentlicht -
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